Was macht ein Innovations-Coach?

Einigen Menschen scheinen die Ideen nie auszugehen. Dazu gehören manchmal auch Unternehmer, die vor Ideen- und Tatendrang nur so sprühen. Doch was macht man, wenn einem die Dinge nicht so zu fallen? Was ist eigentlich, wenn man zwar die Notwendigkeit für sein Unternehmen sieht eine neue Stufe der Entwicklung zu nehmen, aber nicht weiß wie? Tim Häring könnte die Antwort sein. Ich habe Tim bei einer Netzwerkveranstaltung kennengelernt und war sehr interessiert, als er mir seinen Beruf verriet: Innovations-Coach. Dazu wollte ich gern mehr wissen und habe ihm ein paar Fragen gestellt:

Tim, was ist ein Innovations-Coach?

Die meisten Unternehmer haben in ihrem Bereich ein riesiges Fachwissen aufgebaut. Gleichzeitig haben die wenigsten Unternehmer das Wissen über die Methoden und Vorgehensweisen wie man dieses Wissen nutzen kann um sich effektiv vom Wettbewerb abzuheben. Also aufs Wesentliche runtergebrochen, zeigen ich Unternehmern wie sie ihr eigenes Fachwissen effektiv anzapfen können und daraus etwas generieren, das es so in ihrer Branche bisher nicht gibt.

Wann braucht man einen Innovations-Coach?

Im Prinzip haben meine Kunden immer eins von 3 Problemen:

1. Es ist für sie extrem schwer Kunden zu gewinnen.

2. Sie haben zwar genug Kunden, der Preisdruck steigt aber massiv und die Marge schrumpft dadurch immer weiter.

3. Sie finden, dass ihr Angebot nicht so besonders ist, wie sie es sich wünschen.

Tim Häring ist Innovations Coach und berät Unternehmen neue Ideen zu finden
Tim Häring begeleitet kleine und mittelständische Unternehmen bei ihrem Innovationsprozess

Alle drei Probleme laufen in den meisten Fälle auf die selbe Ursache hinaus: das Angebot, dass das Unternehmen macht, hebt sich (aus Kundensicht) nicht oder kaum vom Wettbewerb ab. Genau dann tun sich viele Unternehmer viel leichter, wenn sie einen Coach haben, der Ihnen die einzelnen Schritte zeigt, die sie gehen müssen und als Ansprechpartner für die Umsetzung da ist.

Wie ist Deine Geschichte?

Ich habe 10 Jahre lang in kleinen Unternehmen selbst Produkte und Dienstleistungen entwickelt. Parallel zu diesen praktischen Erfahrungen habe ich durch ein Studium in Innovationsmanagement einen Fundus an theoretischem Wissen aufgebaut. Auf der einen Seite den theoretischen Input zu bekommen und auf der anderen Seite, das Ganze als Entwicklungsleiter direkt testen zu können, war natürlich eine wunderbare Kombination. Irgendwann war dann der Punkt erreicht, an dem ich mit meinem Wissen mehr helfen wollte. Seitdem begleite ich Unternehmer dabei herauszufinden was Innovation für sie genau bedeutet.

Innovation klingt immer teuer und nach viel Geld. Kann können sich das kleine Unternehmen und Selbständige überhaupt leisten?

Auf jeden Fall. Wichtig ist, dass man sich von Anfang an klar macht, dass Innovation nicht unbedingt bedeutet erstmal über Jahre in technische Entwicklung zu investieren. Die meisten Innovationen entstehen daraus, dass man bereits vorhandenes neu miteinander kombiniert oder Konzepte aus anderen Branchen so anpasst, dass sie den eigenen Kunden einen Mehrwert bieten.
Und ich habe mein Beratungskonzept ja genau für die Bedürfnisse dieser Zielgruppe angepasst, dazu gehört natürlich auch ein passender Preis und, dass meine Beratung vom Staat gefördert wird.

Wie kommt man zu einer guten Idee im Unternehmen?
Die Innovationen, die Du betreust beziehen sich immer auf den Kunden, richtig?

Ich glaube, dass viele Unternehmen gut damit beraten sind, ihr handeln allgemein auf den Kunden auszurichten. Kundenzentrierte Innovation kann allerdings durchaus auch interne Prozesse und Abläufe betreffen. Wenn wir in der Analysephase feststellen, dass da das meiste Potential liegt, dann gehen wir dieses Thema auch an. Allgemein sind die Methoden die ich den Unternehmern beibringe darauf ausgelegt, möglichst universell einsetzbar zu sein. Das hat einen ganz einfachen Grund. Ich möchte, dass die Unternehmer einen dauerhaften Mehrwert aus der Zusammenarbeit mitnehmen und wenn ich für alles ein neues Werkzeug brauche, dann bin ich allein damit beschäftigt neue Werkzeuge zu lernen. In der Realität haben dafür aber die wenigsten Unternehmer wirklich Zeit.

Kommst Du zu den Unternehmen und hast Ideen für Innovationen?

Das ganze läuft online ab. So können wir die Kosten für meine Beratung im Rahmen halten. Was meine das Thema Ideen angeht habe ich bei einigen meiner Kunden schon vorab Ideen. Ehrlicherweise behalte ich diese aber so lang wie möglich für mich. Es hat sich einfach gezeigt, dass die Ideen die die Unternehmer selbst entwickelt haben mit einer viel größeren Konsequenz umgesetzt werden. Ich bin also in dem Innovationsprozess eher ein Impuls- und Ratgeber als dass ich fertige Konzepte liefere.

Hast Du mal ein Beispiel für eine Innovation?

Was kann man an einem Badezusatz innovativ oder anders machen? Anderer Duft? Andere Farbe? Vielleicht irgendwas Durchblutungsförderndes beimischen? Gibt es alles irgendwie schon. Ein innovativer Hersteller von Badezusätzen macht folgendes:

Sein Badezusatz wird in „Einmal-Größen“ verkauft, auf jeder Packung befindet sich ein QR Code. Wenn man diesen QR Code mit dem Handy abscannt startet ein 3 Minuten Timer, damit man genug Zeit hat gemütlich in die Wanne zu steigen. Anschließend beginnt eine 15 Minuten Meditation, die auf den Badezusatz abgestimmt ist. Das ist aus mehreren Gründen eine tolle Idee.

Die zentrale Frage dafür war „Warum steigen Menschen in die Wanne?“, sauber werden ist offensichtlich nur ein Nebenaspekt. Der Hauptaspekt scheint „Entspannung“ zu sein. „Was machen Menschen noch zur Entspannung?“, „Sie meditieren“. Es wurde also das „Produkt hinter dem Produkt“ aufgegriffen und daraufhin optimiert.

Produktideen für ein Unternehmenzu finden, das Badezusätze herstellt, ist nicht ganz leicht
Für Badezusätze eine Innovation finden? Nicht ganz einfach aber möglich.

Dieser Mehrwert entsteht ohne relevante Zusatzkosten. Die einzigen Zusatzkosten waren, das einmalige kaufen der entsprechenden Meditation und das Einrichten der Internetseiten. Laufende Zusatzkosten entstehen keine relevanten aber ein laufender Zusatznutzen für den Kunden. Das System regt dazu an, alle unterschiedlichen Badezusätze auszuprobieren, genauso ist es ein tolles System um einfach als „Komplett Set“ verschenkt zu werden. Es werden also zusätzliche Kaufanreize für die Kunden geschaffen.

Unternehmensberater Tim Häring findet die Kaffee Postkarte eine tolle Idee.
Daumen hoch für die Kaffee-Postkarte von Tim Häring.
Apropos Innovation. Was hältst Du von unserer Kaffee-Postkarte?

Eure Kaffee Postkarte ist eine Klasse Idee. – Über jede Form von Sinnesreizen können Erinnerungsanker gesetzt werden und wenn wir online miteinander kommunizieren, werden üblicherweise nur „sehen“ und „hören“ angesprochen. Diese Lücke schließt die Kaffee Postkarte die zu einem virtuellen Kaffee einlädt. Man hat etwas zum anfassen, man kann das Kaffeepulver direkt riechen und wenn man eine Pulvermaschine hat, dann kann sogar noch der Geschmackssinn angesprochen werden. Das ist ein tolles Beispiel dafür, was entstehen kann wenn man Outside-The-Box denkt. Deswegen ganz klar 2 Daumen hoch von mir für die Kaffee Postkarte.

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Vielen Dank für Deine Zeit, Tim.

Wer mehr über Tim Häring erfahren möchte, der kann über seine Internetseite Kontakt mit ihm aunehmen. Alternativ könnt Ihr auch direkt mit Tim Kontakt aufnehmen:

Tim Häring, Häberlingweg 11, 89081 Ulm T: 01520-2792514 E: info@haering-consulting.de

Wenn Ihr mehr über die Kaffee-Postkarte erfahren wollt, dann klickt auf diesen Link.

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